Poster // Coloristin

Teures Blond

Farbe wird verglichen, Preise werden verhandelt. Der Name beendet die Diskussion, bevor sie anfängt: zwei Wörter, die sagen, was rauskommt — und dass es das kostet.

Modestrecke statt Salonanzeige. Editorial-Foto, weiches Licht, ungebrushte Strähnen. Schwarz und Orange tragen den Premium-Akzent, ohne ins Luxus-Klischee zu kippen. Wer nach einem Angebot sucht, ist hier falsch. Beabsichtigt.

Poster // Coloristin

Teures Blond

Farbe wird verglichen, Preise werden verhandelt. Der Name beendet die Diskussion, bevor sie anfängt: zwei Wörter, die sagen, was rauskommt — und dass es das kostet.

Modestrecke statt Salonanzeige. Editorial-Foto, weiches Licht, ungebrushte Strähnen. Schwarz und Orange tragen den Premium-Akzent, ohne ins Luxus-Klischee zu kippen. Wer nach einem Angebot sucht, ist hier falsch. Beabsichtigt.

Webseite // Marke

zehn — Tattoo Studio

Jedes Studio zeigt seine Arbeit. Keins beantwortet, warum man zu diesem geht und nicht zum nächsten.

Eine Sache in den Mittelpunkt, alles andere raus: ein Tattoo, das nur du trägst. Dunkles Layout, handgezeichnete Schrift, kein Stockmaterial. Die Galerie ist nicht das Argument. Sie ist der Beleg.

Poster // Zahnarztpraxis

Kaffee, Rotwein, Nikotin

Niemand sucht nach Bleaching. Aber jeder kennt den Moment vor dem Spiegel.

Kein Ergebnis-Foto, sondern das Auslöser-Foto. Drei Gewohnheiten werden zur Diagnose. Gelb als Schockfarbe und gleichzeitig als Echo des Problems. Der Titel nennt die Ursache, nicht die Behandlung.

Poster // Zahnarztpraxis

Kaffee, Rotwein, Nikotin

Niemand sucht nach Bleaching. Aber jeder kennt den Moment vor dem Spiegel.

Kein Ergebnis-Foto, sondern das Auslöser-Foto. Drei Gewohnheiten werden zur Diagnose. Gelb als Schockfarbe und gleichzeitig als Echo des Problems. Der Titel nennt die Ursache, nicht die Behandlung.

Webseite // Marke

Floranta — Florist

Sonntags gibt es in Berlin dreißig andere. Zwei Sekunden, um die Entscheidung zu drehen.

Collage statt Layout, Y2K-Codes als Sprache der Szene. Knallblau für die Sichtbarkeit aus zwanzig Metern, Rot als Hook auf den letzten fünfzig Zentimetern. Zwei Entfernungen, zwei Aufgaben, ein Plakat.

Poster // Flohmarkt

Kiez Kiosk Flea Market

Sonntags gibt es in Berlin dreißig andere. Zwei Sekunden, um die Entscheidung zu drehen.

Collage statt Layout, Y2K-Codes als Sprache der Szene. Knallblau für die Sichtbarkeit aus zwanzig Metern, Rot als Hook auf den letzten fünfzig Zentimetern.

Poster // Flohmarkt

Kiez Kiosk Flea Market

Sonntags gibt es in Berlin dreißig andere. Zwei Sekunden, um die Entscheidung zu drehen.

Collage statt Layout, Y2K-Codes als Sprache der Szene. Knallblau für die Sichtbarkeit aus zwanzig Metern, Rot als Hook auf den letzten fünfzig Zentimetern.

Poster // Ateliertage

You Can Enter

Wer nicht aus der Szene kommt, weiß nicht, ob er reindarf. Das ist die Hürde. Nicht das Interesse.

Also zeigt das Plakat keine Kunst, sondern eine angelehnte Tür mit Licht dahinter. Grobkörniges Schwarzweiß auf Creme, Datum und Ort klein unten links. Die Headline ist keine Einladung. Sie ist eine Erlaubnis.

Poster // Ateliertage

You Can Enter

Wer nicht aus der Szene kommt, weiß nicht, ob er reindarf. Das ist die Hürde. Nicht das Interesse.

Also zeigt das Plakat keine Kunst, sondern eine angelehnte Tür mit Licht dahinter. Grobkörniges Schwarzweiß auf Creme, Datum und Ort klein unten links. Die Headline ist keine Einladung. Sie ist eine Erlaubnis.

Webseite // Marke

UNSAID — Kartenspiel

Ein Werkzeug für Selbstreflexion kann Schaden anrichten, wenn es im falschen Moment zu tief geht.

Also ist die Sicherheit eingebaut statt aufgeklebt: drei Tiefenstufen, ein Exit auf jeder Karte, Repair-Karten am Ende. Kein Disclaimer, der die Verantwortung zurück an den Spieler schiebt.

Poster // Meetup

Cyberpunk Köln

Tech-Meetups sehen aus wie Stockfoto-Lego. Wer Cyberpunk-Leute will, muss ihre Sprache sprechen.

Genre statt Branche: Schwarz als Bühne, Rot als Code, Anime-Illustration als Liebeserklärung. Der Dom wird zur Skyline von Night City. Wer das Kürzel oben rechts liest, ist drin — wer es nicht liest, war nicht gemeint.

Poster // Meetup

Cyberpunk Köln

Tech-Meetups sehen aus wie Stockfoto-Lego. Wer Cyberpunk-Leute will, muss ihre Sprache sprechen.

Genre statt Branche: Schwarz als Bühne, Rot als Code, Anime-Illustration als Liebeserklärung. Der Dom wird zur Skyline von Night City. Wer das Kürzel oben rechts liest, ist drin — wer es nicht liest, war nicht gemeint.

Webseite // Marke

whyclip

Die Copy sagt nie „Case". Nie „Schutz". Nie „Aufbewahrung". Die Produktkategorie kommt kein einziges Mal vor.

Stattdessen: Du filmst Tricks. Du tauschst Decks. Dir sind die Details wichtig. Wer die Seite öffnet, sieht sich selbst, bevor er das Produkt sieht. Die Frage ist danach nicht mehr, was das ist, sondern warum er es nicht hat.

Poster // Produkt

Play Anywhere

Konzerne beherrschen den Markt. Ein Newcomer gewinnt dort nicht über Specs.

Zwei Konzerne beherrschen den Markt. Ein Newcomer gewinnt dort nicht über Specs.

Poster // Produkt

Play Anywhere

Konzerne beherrschen den Markt. Ein Newcomer gewinnt dort nicht über Specs.

Zwei Konzerne beherrschen den Markt. Ein Newcomer gewinnt dort nicht über Specs.

Poster // Kampagne

Call Your Friend

Awareness-Plakate erreichen die, die schon Hilfe haben.

Vintage-Telefon, Serif-Typografie, cremiges Papier — die Sprache von Magazinen, nicht von Kampagnen. Keine Helpline, keine Statistik. Die Pflicht liegt beim Leser.

Poster // Kampagne

Call Your Friend

Awareness-Plakate erreichen die, die schon Hilfe haben.

Vintage-Telefon, Serif-Typografie, cremiges Papier — die Sprache von Magazinen, nicht von Kampagnen. Keine Helpline, keine Statistik. Die Pflicht liegt beim Leser.

Raum Berlin & Köln / Düsseldorf