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Teures Blond — Coloristin

Aufgabe

Ehrliche Positionierung. „Teures Blond" sagt zwei Dinge gleichzeitig: das Ergebnis ist teuer (und gut), und die Coloristin hat keine Scheu, das offen zu nennen. Anti-Schnäppchen-Code. Editorial-Foto statt Salon-Werbung — weiches Licht, Leopard-Print, ungebrushte Strähnen. Das ist keine Salonanzeige, das ist eine Modestrecke. Schwarz und Orange tragen den Premium-Akzent ohne ins Luxus-Klischee zu kippen. „DM für Termin" hält die Schwelle niedrig, ohne die Anmutung zu brechen.

Ansatz

Nicht schön aussehen — wiedererkannt werden. Wir machen Plakate, die nicht wie Werbung aussehen. Collage statt Layout. Y2K-Codes als Sprache der Szene. Knallblau für die Sichtbarkeit aus 20 Metern, Rot als Hook auf den letzten 50 Zentimetern.

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Marke

Kiez Kiosk Flea Market — Berlin

Aufgabe

in Berlin finden jeden Sonntag dreißig Flohmärkte statt. Das Plakat hängt zwischen Club-Lineups, Streetwear-Releases und Lieferdienst-Werbung. Zwei Sekunden, um die Entscheidung zu drehen.

Ansatz

Nicht schön aussehen — wiedererkannt werden. Wir machen Plakate, die nicht wie Werbung aussehen. Collage statt Layout. Y2K-Codes als Sprache der Szene. Knallblau für die Sichtbarkeit aus 20 Metern, Rot als Hook auf den letzten 50 Zentimetern.

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Kiez Kiosk Flea Market — Berlin

Aufgabe

in Berlin finden jeden Sonntag dreißig Flohmärkte statt. Das Plakat hängt zwischen Club-Lineups, Streetwear-Releases und Lieferdienst-Werbung. Zwei Sekunden, um die Entscheidung zu drehen.

Ansatz

Nicht schön aussehen — wiedererkannt werden. Wir machen Plakate, die nicht wie Werbung aussehen. Collage statt Layout. Y2K-Codes als Sprache der Szene. Knallblau für die Sichtbarkeit aus 20 Metern, Rot als Hook auf den letzten 50 Zentimetern.

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Bleaching ab 99€ — Zahnarztpraxis

Aufgabe

Vor das Ergebnis stellt sich die Wahrheit. Kein After-Foto — das Auslöser-Foto. „Kaffee, Rotwein, Nikotin" macht aus drei Lebensgewohnheiten eine Diagnose. Gelb als Schockfarbe und Echo des Problems. Typografie so groß, dass sie sich vor das Gesicht stellt. „Wir sehen es sofort" ist die Brücke zum Angebot — die Praxis erkennt das Problem, bevor du es ansprichst.

Ansatz

Nicht schön aussehen — wiedererkannt werden. Wir machen Plakate, die nicht wie Werbung aussehen. Collage statt Layout. Y2K-Codes als Sprache der Szene. Knallblau für die Sichtbarkeit aus 20 Metern, Rot als Hook auf den letzten 50 Zentimetern.

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Marke

whyclip

Aufgabe

Wir wollten zeigen wie das Studio Marken baut — nicht erzählen. Ein Brand-Manifesto reicht nicht; jeder behauptet einen Prozess. Was fehlte war ein Beweis: eine vollständige Marke vom Insight bis zum Produkt-Layout, durchkonstruiert nach demselben Framework das wir Kund:innen verkaufen. Der Beweis musste ein echtes Produkt sein — kein Mock — und durfte keine Kategorie wiederholen die schon existiert.

Ansatz

Wir starten nicht beim Produkt, wir starten beim Consumer Insight einer Sub-Nisch-Kultur.

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Cyberpunk Meetup Köln

Aufgabe

Köln hat dutzende Tech-Meetups. Die meisten sehen aus wie Stockfoto-Lego: blauer Verlauf, Code-Schnipsel, „Innovation"-Headline. Wer Cyberpunk-Enthusiasten erreichen will, muss das Genre ernst nehmen — sonst kommt das falsche Publikum oder gar keins.

Ansatz

Genre statt Branche. Das Meetup wird wie eine Filmankündigung behandelt. Schwarz als Bühne, Rot als Genre-Code, Anime-Illustration als Liebeserklärung an die Zielgruppe. Der Kölner Dom samt Hohenzollernbrücke wird zur Skyline von Night City — Stadtbezug ohne Tourismus-Klischee. „CYBR/26" oben rechts ist das Insider-Sign: wer es liest, ist drin.

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Play Anywhere — Pocket Console

Aufgabe

Der Markt für tragbare Konsolen wird von zwei Giganten dominiert. Eine neue Konsole gewinnt nicht über Specs — die sind ähnlich. Sie gewinnt über Zugehörigkeit. Wer kauft sie, und wer wären sie damit?

Ansatz

Lifestyle vor Produkt. Wir zeigen die Konsole dort, wo sie tatsächlich landet — in der Bauchtasche, im Späti, auf dem Weg zur U-Bahn. Kein Studio-Shot, kein freigestelltes Produkt. Streetwear-Tee, Chain-Wallet, Späti-Hintergrund. „Play Anywhere" wird wörtlich. Die drei Specs links bleiben minimal — was zählt ist nicht der Akku, sondern wer das Ding trägt. „Jetzt vorbestellen" in Neon-Gelb ist der einzige Verkaufs-Hook.

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Call Your Friend — Tattoo Edition

Aufgabe

Awareness-Kampagnen erreichen meist die, die schon einen Therapeuten haben. Die statistischen Risikogruppen — jüngere Männer, Szene-affin, tattoo-geprägt — werden mit Stockfoto-Lächeln nicht erreicht. Gleiche Botschaft, andere Sprache.

Ansatz

Wir übersetzen „Call your friend" in den Bildcode der Zielgruppe: schwarzer Hintergrund, Old-English-Lettering, „Stay Human" auf dem Rücken, „Don't Ghost" auf der Cap. Die Tattoos der Figur tragen die Botschaft so, wie diese Generation sie wirklich liest — auf der Haut. Die zerrissene „Check in today"-Karte hält den editorialen Faden der Mutterkampagne.

xx Flea Market — Berlin

Aufgabe

Floranta verkauft nicht online. Der Auftrag entsteht am Telefon, das Vertrauen davor. Die Seite muss also keine Bestellung abschließen — sie muss jemanden so weit bringen, dass er anruft. Das ist eine andere Design-Aufgabe als ein Online-Shop: nicht überzeugen, sondern erkennen lassen. Floranta arbeitet seit 14 Jahren saisonal mit fester Stammkundschaft. Die Seite musste sich anfühlen wie der Laden, nicht wie ein Katalog.

Ansatz

Nicht als Verkaufstrichter gebaut, sondern als Begegnung. Journal-Layout statt Shop-Layout: Linienraster, gelbes Polaroid mit Tesa-Klebestreifen, illustrierter Lieferwagen am Rand.

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Call Your Friend — Editorial Edition

Aufgabe

Mental-Health-Plakate sehen entweder aus wie Klinik-Aushänge oder wie Instagram-Infografiken. Das eine schreckt ab, das andere verschwindet im Scroll. Die Wahrheit der Initiative: Niemand wartet auf das System. Sie warten auf einen Anruf von jemandem, der sich kümmert.

Ansatz

Editoriale Strenge statt Awareness-Ästhetik. Vintage-Telefon, Serif-Typografie, cremiges Papier — die Sprache von Magazinen, nicht von Kampagnen. „Call your friend." als Imperativ ohne Appell. Keine Helpline-Nummer, keine Statistik. Die Pflicht zur Verbindung liegt beim Leser, nicht beim System.

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Marke

xx Flea Market — Berlin

Aufgabe

Ein Kartenspiel für Menschen mit instabildem Persönlichkeiten (z. B. Bordaline) zur Übung und Praxis.

Ansatz

in Selbst-Inquiry-System mit Sicherheitsarchitektur. Solo-first als Standard, Gespräch optional. Drei Use-Cases bewusst zugelassen: vor dem Gespräch zur Vorbereitung, nach dem Konflikt zum Debrief, oder direkt im Trigger zur Selbst-Verortung. Eingebaute Safety statt aufgeklebter Disclaimer — Pacing (light, edge, deep), Exits (skip, stop), Repair- und After-Care-Karten.